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Island – Reykjavik

Island - Reykjavik

Warum sollte man immer am Anfang beginnen wenn man das Ganze auch rückwärts anpacken kann? Deshalb starten wir die Weltreise nun rückwärts, mit unserem letzten Stop: Island.
Insgesamt waren wir 9 Tage in Island unterwegs. Wir waren im März und damit in der Nebensaison dort. Vor allem von Juni bis August muss der Tourismus der Wahnsinn sein in Island. Zwar ist das Wetter dann stabiler, aber bei über 1 Millionen Touristen auf 300.000 Einwohner in Island im vergangenen Jahr (Tendenz extrem steigend), stellt sich die Frage, ob das dann auch noch so viel Spaß macht.

Begonnen haben wir in der Hauptstadt, Reykjavik. Hier haben wir uns zunächst einmal zwei ganze Tage genommen, um uns an das kalte Wetter zu gewöhnen. Nach 2 1/2 Monaten sommerlichen bzw. frühlingshaften Temperaturen, können sich Minusgrade ganz schön kalt anfühlen. Zudem lernt man in Island relativ schnell eines: das isländische Sprichwort “Wenn dir das Wetter nicht gefällt, warte 5 Minuten” hat definitiv seine Berechtigung. Die Wetterumschwünge sind wirklich schnell und zum Teil extrem heftig – da hat man schnell einmal in 15 Minuten Sonne, Hagel und Regen durchgemacht. Es gilt also: Lagenlook und wasserfeste Kleidung, sowie Schuhe gehört zur Grundausrüstung in Island, vor allem im Winter.

Reykjavik selbst ist wirklich eine Stadt mit viel Charme, sowie einer mystischen Komponente. Welche Hauptstadt kann schon mit einem Blick auf ein Fjord dienen? Schlussendlich ist Reykjavik aber wie alles in Island klein. Zwei Tage sind daher absolut ausreichend um die Stadt zu erkunden und einen ersten Eindruck in die Isländische Kultur zu bekommen. Hier ein paar Tipps von uns, die euch den Reykjavik-Aufenthalt versüßen:

  • City Walk – absolutes Muss und definitiv erste Amtshandlung in Reykjavik – einen besseren Einstieg gibt es nicht. Die Tour findet bei jedem Wetter statt und der Guide ist wirklich toll. Reserviert aber vorab eure Plätze unter: http://citywalk.is/
  • Essen – veganes Essen ist definitiv nicht einfach in Island. In Reykjavik gibt es aber inzwischen ein paar Restaurants, die das anbieten. Sonst gilt: kreativ sein!
    • Bester Burger, auch vegan möglich: Hamborgarafabrikan – http://fabrikkan.is/
    • Glo – wechselnde Angebote, etwas Vegetarisches/Veganes ist jeden Tag dabei: http://www.glo.is/
    • Waschen und Essen – in Reykjavik geht das: http://www.thelaundromatcafe.com/en/home
    • Für alle Nicht-Veganer sind die berühmten Hot Dogs ein Muss: http://bbp.is/en/
    • zudem findet ihr zahlreiche Cafés an jeder Ecke
  • Einen Blick über Reykjavik gibt’s vom Turm der Hallgrimskirkja: http://www.hallgrimskirkja.is/
  • Für alle Musik-Begeisterten lohnt sich ein Konzert in der Harpa: http://en.harpa.is/events

Ansonsten gilt: Am besten erkundet ihr zu Fuß Reykjavik. Es sind immer kurze Distanzen und egal ob am Wasser oder auf der Haupteinkaufsstraße, schöne Ecken findet man immer! Solltet ihr am Wochenende dort sein, soll auch das Nachtleben absolut berühmt-berüchtigt sein, wenn alle von Bar zu Bar ziehen.

Und da Vorfreude immer die schönste Freude ist, spanne ich euch mit den weiteren Etappen in Island noch etwas auf die Folter. Aber keine Angst, es wird nicht lange dauern ;)